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Red Sparrow
Durchschnitts-Wertung
3,4
92 Wertungen - 17 Kritiken
6% (1 Kritik)
24% (4 Kritiken)
24% (4 Kritiken)
18% (3 Kritiken)
12% (2 Kritiken)
18% (3 Kritiken)
Deine Meinung zu Red Sparrow ?

17 User-Kritiken

Alexandra K.
Alexandra K.

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5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 27.02.18

Ich hatte das Glück, Red Sparrow gestern in der Presse Vorführung zu sehen. Ich bin ziemlich begeistert, der Film ging weit über das hinaus, was ich erwartet hatte. Vor allem kam trotz der Überlänge keine Langeweile auf. Die 2 Stunden 20 Minuten vergingen ehe ich es überhaupt mitbekommen hatte. Grund: Die Geschichte zieht einen in ihren Bann. Man ist nach wenigen Minuten mitten drin in einer Spirale von Ereignissen, die alle aufeinander aufbauen und die Protagonistin immer tiefer in etwas hineinziehen, was sie nicht möche. Es gibt keinen Ausweg für sie, so scheint es. Die Rolle konnte wirklich keine andere als Jennifer Lawrence so glaubhaft rüberbringen. Es ist einzig und allein ihr Blick, der alle Emotionen zeigt. In einigen Szenen gelingt dies besonders eindrucksvoll, wie sie undurchschaubar und stark, aber doch verletzlich und innerlich zerrissen wirkt. Neben ihr sind Matthias Schoenaerts als "Onkel Vanya" und Mary Louise Parker als (bewusste) Karikatur einer amerikanischen Informantin für die Russen herauszuheben. Auch Charlote Rampling, Joel Edgerton und nicht zuletzt der deutsche Schauspieler Sebastian Hülk als Auftragsmörder Matorin machen ihre Sache wirklich gut. Voll und ganz überzeugen auch die geniale Kameraführung, die wunderbaren Kostüme von Trish Summerville, das Setting zwischen Budapest, London und Wien mit Dreh an Originalschauplätzen sowie die herrliche Musik von James Newton Howard - wirklich eine seiner besten Arbeiten. Francis Lawrence hat sich von seinem erfolgreichsten Werk, dem Hunger Games Franchise, emanzipiert. Mit Red Sparrow schuf er etwas ganz Eigenes und Faszinierendes. Die Geschichte basiert auf der Trilogie des US-Ex-CIA-Officers Jason Matthews - man darf hoffen, dass auch die beiden Folgebände verfilmt werden! Denn mit Dominika als starker Heldin hat Hollywood eine Figur, wie es sie sich in diesen Tagen wünschen muss. Ein Film, der in vielerlei Hinsicht in unsere Zeit passt, und doch zeitlos unterhält. Im Spionage-Film-Genre wirklich einer der besten Filme überhaupt, der sich auch nicht vor unangenehmen Szenen scheut.

amlug
amlug

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1,5enttäuschend
Veröffentlicht am 14.03.18

Regisseur Francis Lawrence ist zusammen mit seinem Lieblingsstar Jennifer Lawrence zurück und widmet sich nach den gelungenen und mehr als erfolgreichen Panem-Verfilmungen nun der Adaption eines Spionage-Thrillers von Jason Matthews. Red Sparrow nennt sich das Werk und spielt hauptsächlich in Russland. Ungewöhnlich für einen amerikanischen Film aber es sei gleich einmal vorweg gegeben, dass Russland hier auch nicht sonderlich gut wegkommt, denn auch wenn der Film in Russland (und Bulgarien) spielt und Jennifer Lawrences Hauptcharakter Russin ist, sind die Russen eigentlich trotzdem noch die Antagonisten und die Amerikaner die Heilsbringer aus dem Westen. Russland oder vielmehr der russische Geheimdienst kommen äußerst kalt und abstoßend daher, voller Intrigen, Gewalt und perverser Folter, gepaart mit einem interessanten aber letztendlich sehr plumpen Programm voller Sonderagenten, namens „Sparrows“, die durch Verführung versuchen, ihren Opfern die nötigen Informationen zu entlocken. Der einzig interessante „Sparrow“ ist dabei unser Hauptcharakter Dominika (Jennifer Lawrence), die den ganzen Film über verhältnismäßig undurchsichtig und durchtrieben bleibt und von Jennifer Lawrence hervorragend gespielt wurde. Ansonsten war Red Sparrow für mich aber eine einzige Enttäuschung, denn kurz gesagt fand ich den Film so interessant wie wachsendes Gras. Es ist vielleicht ein plumper und auch sehr subjektiver Kritikpunkt aber dennoch fand ich diesen unglaublich prägnant, denn Red Sparrow war eine der erschreckend langweiligsten Kinoerfahrungen, die ich seit Ewigkeiten machen musste. Die Geschichte ist ein ganz grausam erzähltes Ewigkeitswerk von fast zweieinhalb Stunden, die sich für mich anfühlten, wie ein fünf Stunden-Schinken. Denn in Red Sparrow passiert einfach absolut nichts und damit meine ich nicht, dass der Film beispielsweise kaum Actionszenen hat, nein, der Film erzählt einfach absolut nichts. Im Prinzip bekommt man hier mal wieder die übliche Spionage-Geschichte, um den verschwundenen Geheimagenten erzählt und das ohne irgendwelche Höhepunkte oder markante Ereignisse oder Szenen. Eintönig, uninspiriert und vollkommen reizlos präsentiert uns Francis Lawrence hier ausgereizt lange Szenen, die groß und epochal wirken wollen – es aber schlichtweg nicht tun, dafür ist die Geschichte viel zu banal und wird weder durch die sehr krasse Gewaltdarstellung, noch die zahmen Nacktszenen oder die teilweise schönen Bilder besser. Red Sparrow folgte für mich keiner erkennbaren Struktur und warf mich willkürlich in die Szenen hinein, die dann im Schneckentempo weitererzählt werden. Dem Film fehlt es komplett an Pepp, Würze oder interessanten Ideen, sodass der Streifen für mich schon während dem Schauen zu einer unübersichtlichen, grauen (oder roten) Masse verschwamm, bei der ich noch während dem Schauen teilweise vergas, was ein paar Szenen zuvor geschah. Dieser Film wollte ein harter, eiskalter, leicht erotischer und epochaler Spionage-Thriller werden, den jeder zum neuen Kult-Thriller hochjubeln sollte und das ging total nach hinten los, denn Red Sparrow bietet nichts markantes, nichts interessantes abgesehen von dem „Sparrow“-Programm, das aber letztendlich nur für eine halbe Stunde wirklich eine Rolle für den Film spielt. Abgesehen von unserem Hauptcharakter bleiben auch alle anderen Figuren so farblos und blass wie die eisige Einöde Sibiriens und die Dialoge im russischen Akzent, die immerhin einen großen Teil des Films ausmachen, sind genauso nichtssagend. Fazit: Eine fast zweienhalbstündige Tortur bestehend aus einem Erzähltempo zum einschlafen und einer vollkommen uninteressanten, blassen Story ohne jegliche Reize!

BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

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3,5gut
Veröffentlicht am 01.03.18

Das ist ja in der Planung schon ein gefundenes Fressen für den Regisseur: der Regisseur mehrerer Panem Filme, die Hauptdarstellerin mehrerer Panem Filme inszenieren einen Stoff der den ersten Teil einer Buchtrilogie darstellt – da hat man dann gleich die Dollarscheine in den den Augen. Aber auch nicht zu unrecht: Jennifer Lawrence schafft es wieder einmal eine 140 Minuten Story nicht langweilig werden zu lassen indem sie selsbte infach nur mit ihrer Präsenz den Film rägt. Dieser macht für sich genommen auch nichts verkehrt, spielt halt nur im altbekannten Metier der Agentenfilme und kann da eigentlichw enig neues vorweisen, wobei funktionierendes altbekanntes es ja auch tut: in der ersten Hälfte durchläuft die Hauptfigur ihr knallhartes, brutales Training, in de rzweiten Hälfte geht es dann in den Einsatz und es wird das routinierte „wer mit wem gegen wen“ verwirrspiel durchgezogen. Action gibt’s dabei nahezu keine, aber ein paar sehr brutale und unfassbar blutige Kampfeinlagen entschädigen. Letztlich kann man eigentlich nicht klagen, auch das angestrebte „Serienpotential“ dürfte voll gegeben sein. Fazit: Unterkühlter Agenthriller mit Megaperformance der Protagonistin!

Johannes G.
Johannes G.

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1,5enttäuschend
Veröffentlicht am 10.03.18

Ein anstrengender Film, dessen Überlänge sich durch langsames Erzähltempo besonders zieht. Die Klischees sind penetrant, es reicht von einem geradezu kitschigen Akzent bei allen russischen (Synchronsprecher-)Rollen bis zu einer sich ernst nehmenden Darstellung der russischen Geheimdienste, in denen fast jeder korrupt, Sadist oder Verräter ist. Spoiler: Im Gegensatz zur uneigennützig handelnden Schlüsselperson auf Seiten der CIA, versteht sich.. Zumindest bot - anders als die zwei Stunden vorher - das Ende eine Überraschung.

Movie_Master
Movie_Master

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3,0solide
Veröffentlicht am 03.03.18

Jennifer Lawrence als verführerische russische Spionin in „Red Sparrow“. Es gibt viel nackte Haut und Gewalt zu sehen. Statt einen M:I oder 007 Actionstreifen bekommen wir viel Agententhriller und Drama zu Gesicht. Ich fand den Film etwas in die Länge gezogen, aber durchaus sehenswert. Charlize Theron in „Atomic Blonde“ war taffer.

Martin B.
Martin B.

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4,0stark
Veröffentlicht am 01.04.18

Endlich mal wieder ein Film, der mich von Anfang an mitgenommen und nicht wieder losgelassen hat. Die Story ist herausragend inszeniert und Jennifer Lawrence agiert brillant, geradezu oscarverdächtig, denn diese facettenreiche Rolle ist sicher alles andere als leicht zu verkörpern. Der Film bietet einige Wendungen und ein durchaus überraschendes Ende. Einzig kritikwürdig an diesem Film ist die geradezu auskostende Darstellung von Gewaltszenen, die der Regisseur sicherlich zur möglichst realitätsnahen Darstellung verwendet hat, dennoch hätte man die eine oder andere Szene verkürzen können (was im TV auch sicher passieren wird). Daher ein Punkt Abzug. Wer aber mit der Gewalt kein Problem hat, sollte sich diesen Film nicht entgehen lassen.

Isabelle D.
Isabelle D.

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2,0lau
Veröffentlicht am 18.03.18

"Red Sparrow" von Francis Lawrence braucht leider fast 100 Minuten, um in die Puschen zu kommen, und ist entsprechend langweilig. Ich bin zwischendurch immer mal wieder weggenickt, zwischendurch war ich noch entspannt pinkeln, aber ich bin mit der Story trotzdem hinterhergekommen. Also habe ich anscheinend nichts Wesentliches verpasst, was mich zu dem Schluss verleitet, man hätte den Film problemlos und verlustfrei auf die Hälfte zusammenkürzen können. Mich hat außerdem der künstliche russische Akzent von den russischen Figuren total genervt. Das entbehrt jeder Logik. Die Geschichte spielt im Wesentlichen in Russland, also ist Russisch die normale Sprache, nicht Englisch/Deutsch mit russischem Akzent. Wenn, hätte man überlegen können, den Amerikanern einen englischen Akzent zu verpassen, die aber haben normal gesprochen. Hätte auch im Original wenig Sinn ergeben, Englisch mit englischem Akzent zu sprechen, Höhö. Aber wenn man den Russen der Authentizität wegen einen russischen Akzent gibt, dann soll man wenigstens auch russische Schauspieler nehmen, die mit anderen Russen untereinander Russisch sprechen (mit Untertiteln) und nur mit Ausländern Englisch/Deutsch mit echtem russischen Akzent. Nicht dieser klischeehafte, gekünstelte Fake-Akzent, der total albern klingt. Aber ich schweife ab. Daran kann man mal sehen, worüber ich den Film über so Zeit hatte, mir Gedanken zu machen. Ansonsten, Jennifer Lawrence ist mal wieder hinreißend, die anderen machen ihre Sache auch prima und das Ende ist tatsächlich ganz pfiffig. Man braucht nur wirklich viel Geduld, bis man da hinkommt. Fazit: Muss man nicht gesehen haben und wenn doch, dann lieber zu Hause, wo man vorspulen kann.

R.M ..
R.M ..

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0,5katastrophal
Veröffentlicht am 17.03.18

das Ende ist gut gemacht aber für einen agentenfilm fehlte irgendwie die Aktion. Und es gibt zu viel "Zweisamkeit " für meine Meinung

Kinotag
Kinotag

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2,5durchschnittlich
Veröffentlicht am 15.03.18

Junge, Junge komme gerade aus Red Sparrow zurück und dachte, da ich die www.falmouthhistoricalsociety.org Kritik bereits vor 2 Wochen gelesen hatte, die geschnittene FSK 12 Version gesehen zu haben. Ich bin mit einem leicht unguten Gefühl in den Film gegangen, da ich annahm der könnte recht unangenehm werden. Zu früh gezittert.Die Filmstart Rezensentin hat hier ordentlich übertrieben.Ich dachte schon ich bin im falschen Film. Ungemein brutal, ultrabrutale Foltermethoden, expliziten Action- und Folterszenen, knallhartes Training,vergewaltigen lassen,Blow Job,Jennifer Lawrence permant full frontal vor der Kamera?Kann man so beschreiben wenn der Sonntags Tatort schon das Blut in Wallung bringt aber ansonsten haben die besagten Eigenschaften mich nur müde lächeln lassen.Allerdings war ich erstaunt das die Englisch Schulklasse (OV gesehen) doch hier und da mal geraunzt hat.Ich dachte die Kids von heute haben mit 12 schon alles gesehen wo wir damals vielleicht mit 16 den ersten Zombiefilm in den Händen gehalten haben.Na dann ist es doch noch nicht Hopfen und Malz verloren was deren Abgebrühtheit betrifft ;- So wieder zurück zum Film.Ein schwer zu durchschaubare Katz- und Mausspiel und regelmäßig handfesten Überraschungen sind mir auch nicht aufgefallen.Ich fand die Auflösung bzw. den Schlußgag zwar ganz nett wenn auch etwas bemüht aber sonst war der Film gerade mal Mittelmaß und hatte nur ganz wenig Spannung zu bieten. Jennifer Lawrence hatte ca. 2 unterschiedliche Gesichtsausdrücke im Repertoire wobei einer davon, stoisch ohne jegliche Regung geradeaus schauen, den Hauptteil einnahm.Ob die Rolle so angelegt war oder nicht weiß ich nicht, war aber ziemlich langweilig. Die Laufzeit hätte man auch locker um 45 Minute an überflüssigen Handlungen kürzen können. Resultat, viel versprochen, wenig gehalten, kaum Spannung und zu lang, Da habe ich mich, auch wenn nicht vergleichbar, bei Shape of Water um einiges besser unterhalten geführt.Und darum geht es bei Hollywood Filmen idR. ja, Unterhaltung.

komet
komet

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0,5katastrophal
Veröffentlicht am 02.03.18

o.k., kann losgehen. möge der shitstorm über mir hereinbrechen, ich werd´s überleben. irgendwo bei red sparrow stirbt glaube ich mal einer, der hat´s dann wohl nicht überlebt, sex gibt es auch einmal kurz aber sonst eigentlich nichts. kurz gesagt: in dem film passiert überhaupt gar nichts! jedenfalls nicht in den ersten 80 minuten, danach habe ich das kino verlassen. die idee ist ja ganz nett, aber die umsetzung ist auf jeden fall viel zu lang. jennifer lawrence macht ihren job auch gut, eine sehr gute besetzung, aber niemand hat was davon, wenn im film einfach mal gar nichts passiert - - - - - - - - - - - die ballerina wird zur eiskalten spionin ausgebildet, welche jede menschlichkeit verachten muss und andere menschen manipulieren soll. soweit, so gut. aber wieso muss das alleine schon 60 minuten dauern? das hätte man auch in 15min zeigen und dann mit einer richtigen handlung weitermachen können. hier passiert jedenfalls nichts, jedes ritual bei der ausbildung wird gnadenlos in die länge gezogen und eine richtige handlung bleibt dabei auf der strecke. spionage? davon habe ich in den ersten 80min nichts mitbekommen. action? absolute fehlanzeige. - - - - - - - vielleicht gab es in den letzten 50min irgendeine handlung und action, aber wer das sehen will muss 80min langeweile über sich ergehen lassen und sich fragen, wieso man für 80min langeweile eigentlich geld bezahlen oder zeit opfern soll. da der film allgemein positiv bewertet wird, müsste es da wohl doch irgendwas geben, was andere zuschauer sehenswert finden. ich hab keinen schimmer was das sein soll und vielleicht lohnt sich ein kinobesuch ja doch, aber sagt nicht, ich hätte euch nicht gewarnt.

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